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WJT – Eröffnungsgottesdienst

Als DAS Ereignis, neben dem Papstgottesdienst, war die Eröffnungsmesse auf dem Cibeles angekündigt. Wir haben uns zwar nur eine halbe Stunde vor Beginn dort eingefunden, ich hätte aber nicht gedacht, dass sich das so rächen würde. Vom eigentlichen Ort des Geschehens (dem “Altar”raum mit mehreren Dutzend Bischöfen und anderen Geistlichen) waren wir ca. einen Kilometer entfernt, da mind. 500.000 Leute zum Eröffnungsgottesdienst kamen – soweit noch okay und auch kein Grund zum Jammern. Dass die Polizei und andere Offizielle es aber bereits im Vorfeld nicht geschafft hatten, genügend Rettungswege freizuhalten und die Pilger, die sich über eine riesige Fläche bis zur Bahnstation Retiro versammelten, dann nachträglich mehr oder weniger harsch weggedrängt wurden, finde ich nicht akzeptabel.

Ein großes Lob an dieser Stelle übrigens an die Madrider Verkehrsbetriebe. Das Metronetz ist 1a in Schuss und die Taktfrequenz ist so hoch, dass man tagsüber, wenn Veranstaltungen sind, höchstens mal fünf Minuten auf die nächste Bahn warten muss – wenn überhaupt.
Auch mit dem Ansturm der Pilger scheint das Personal dort kein Problem zu haben, daran können sich andere Großstädte ein Beispiel nehmen!

Pilger in der Metro

Da wir kaum gesehen haben, leider auch nicht viel gehört hatten, da die Lautsprecher nicht bis zu uns her schallten, und das Wenige, was wir hörten, nicht verstanden haben, da schätzungsweise 3/4 des Gesagten in spanisch war, sind wir bei den Fürbitten wieder gegangen und haben uns vorgenommen, morgen dafür sicherheitshalber früher zu einer der Katechesen zu gehen, um daran dann teilzunehmen.

Bilder dazu wieder im Picasaalbum von Michael Henke.

Update: auch anderswo wird erhebliche Kritik am Eröffnungsgottesdienst geübt, siehe Kirchensite.de

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