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Archiv fr die Kategorie 'Urlaub'

Kuck, da bin ich!

Als ein Kind des Web2.0 bin ich quasi mit meinem iPhone verwachsen.
Um Familie und Freunde an meiner Weltenbummlerei teilhaben zu lassen, hab ich vor ca zwei Jahren angefangen, mich über Gowalla einzuchecken, d.h. meinen Standort online mitzuteilen.

Dass das nicht nur praktisch ist, sondern auch ein bissele Suchtpotential in sich trägt, sich überall einzuchecken, weil es so schööön ist, die vielen schönen PINs zu bekommen, will ich gar nicht leugnen. Hat was, nachkucken zu können, welche Bundesstaaten man noch nicht besucht hat :)

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Süß und fast schlumpfig

Auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Madrid sind wir nach einem dreistündigen Stop in Genf, wo es am Flughafen übrigens freies WLAN gibt, in den Cityhopper der LH gestiegen, der uns wieder nach Deutschland gebracht hat.

Der Flieger war so niedlich klein, wie es bei Cityhoppern nun mal der Fall ist, dass sich das Fliegen schon fast nach Beförderung im Privatjet angefühlt hat:

Da es bereits Nachmittag war, haben wir “zum Kaffee” ein Stückchen Kuchen bekommen, der beim ersten Hinkucken direkt zum Verleser geführt hat:

Es war dann auf den zweiten Blick ‘nur’ ein gedeckter Apfelkuchen, bei dem der Spaßfaktor im Vergleich zu den blauen Wesen nur noch mäßig ist, aber lecker war er trotzdem sehr.

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Wir fliegen SWISS

Unser Rückflug von Madrid hatte dieses Mal einen Stop in Genf und da Genf in der schönen Schweiz liegt, hatten wir das Glück, mit Swiss zu fliegen.

Die Verpflegung an Bord war – im Vergleich zu Spanair, die obwohl auch ein Staralliance-Partner, keinerlei Essen oder Getränke kostenlos anboten – echt super! Pünktlich um halb 12 gabs Pizza, sicherheitshalber “Vier Käse”, die isst ja jeder, plus Getränk und zum Nachtisch ein Schoklädle. Natürlich echte Schweizer und sehr sehr lecker!

Swiss Schoklädle

In Zukunft werde ich versuchen, bei Europareisen immer Swiss zu fliegen.

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WJT Madrid – Tag 2, Mariä Himmelfahrt

Nachdem heute die Geschäfte größtenteils geschlossen haben und noch nicht so viele WJT Veranstaltungen in der Stadt sind, haben wir uns auf die Suche nach ein paar Geocaches gemacht.
In Madrid gibts gefühlt weniger als z.B. in amerikanischen oder deutschen Großstädten, aber so sieht man doch einige schöne Ecken von der Stadt.

Wir haben mit Cuadro Binario (GC1GVRD) angefangen, der durch einen Bankschläfer quasi direkt vor dem Cache etwas schwer zu bergen war.
Trotz Mugglegefahr gehoben: GC1GVRD
Weiter gings dann im Rosengarten mit Rosaleda (GC1YVCH), den wir nur durch den Hinweis und mit Hilfe von Übersetzungssoftware geknackt haben.
Klein und magnetisch
Auf dem Weg zur Bahnstation haben wir noch das Museo Cerralbo (GC2KVDG) mitgenommen, in den wir knapp unsere Hasenstempel reingesetzt bekommen haben.
Magnetisch und mit stempelbarem Logbuch: GC2NNXG
An der Bahnstation Plaza de España kamen wir leider nur auf 15m an den Cache (GC2NNXG) ran und mussten dann die Suche leider abbrechen weil dort bereits Aufbauarbeiten für eine WJT-Veranstaltung in vollem Gang waren.

Wir haben dann noch kurz bei Starbucks Halt gemacht und uns einen Spanienbecher mitgenommen.
Starbucks Spanienbecher
Das Personal war mit dem nach uns einströmenden Ansturm der englischsprechenden Jugendlichen sichtlich überfordert, da die Mitarbeiter des Kaffeehauses anscheinend nur spanisch sprechen.

Es wird auf jeden Fall die Tage lustig werden… vor allem wenn die Sonderzüge aus Italien kommen :D

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Weltjugendtag Madrid 2011 – Anreise

Der Umzugsstress ist fürs Erste vorbei und mit Ausladen des Sprinters am ersten Bestimmungsort ist auch die Vorfreude auf den Weltjugendtag gekommen.

Heute früh um kurz nach 10 gings dann in Berlin in den Flieger (die Berliner Flughafenleut haben das mit dem Schlangestehen und so ja gaaar nicht drauf – 24min an der “Gepäckabgabe” stehen, an dem EIN Paar abgefertigt wird, um dann sowieso einen Schalter weiter zu müssen. Überflüssig zu erwähnen, dass WIR schon online eingecheckt hatten und unser Baggage Drop Off nur 25 Sekunden jeweils gedauert hat). Mit Zwischenstop über Frankfurt und einem enttäuschenden Flug mit Spanair, bei dem wir zwar in die Businessclass umgebucht wurden (ui!), dann aber für unsere Getränke hätten bezahlen sollen (tststs, und dafür kauf ich Lufthansatickets??) sind wir um kurz nach 16h in Madrid gelandet.

Die Voluntario, wie die Freiwilligen hier heißen, sind größtenteils spanischsprachig. Sie sind gut an den grasgrünen Shirts und Hüten zu erkennen. Als ich am Flughafen am Infostand dann mit der Frage nach Hilfe in englisch ankam, ließen sie sich davon aber nicht beirren und plappern munter auf spanisch weiter… irgendwas werde ich davon schon verstehen, denken sie wohl zumindest :)
Am Flughafen

Im IFEMA (Feria de Madrid), dem Messegelände, haben wir uns registriert und unser Pilgerpaket abgeholt. Die Hüte gegen die Sonne sowie die Shirts sind in diesem Jahr gelb.

Ausgestattet nach der Registrierung

Fertig ausgerüstet gings dann mit der Metro weiter in die Stadt, wo wir in einem Ableger der nh-Hotelgruppe eingecheckt haben.
Inhalt Pilgerrucksack

Inhalt des Pilgerrucksacks auch in diesem Jahr wieder: Shirt, Stadtpläne, Liturgie, ein Rosenkranz, viele Infos UND: das Pilgerwasser (dieses Jahr in blauer Flasche).

Nachdem wir den Pilgerrucksack inspiziert und uns umgezogen hatten, ging’s gegen 20h bei 36 Grad zum Abendessen ins Hard Rock Café.
Hard Rock Café Madrid

Nun lassen wir den Abend bei nur noch 34 Grad ausklingen.
Morgen geht’s dann mit dem WJT Programm los.

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Sommerfeeerien

Jaja, noch ists über ein halbes Jahr hin, aber schließlich muss man auch was haben, auf das man sich freuen kann.

Nachdem ich 2005 bereits in Köln / Düsseldorf / Bonn als Teamleiter beim Weltjugendtag dabei war, habe ich mich jetzt nur als Teilnehmer für den WJT in Madrid in Spanien angemeldet.

Madrid WJT 2011

Diesmal freue ich mich drauf, an den vielen bestimmt aufregenden Veranstaltungen teilzunehmen, die in Madrid und in den Stadtteilen der Großstadt stattfinden werden.
Das Pilgerpaket habe ich auch schon gebucht und habe somit die Verpflegung für die ganze Woche an den Verpflegungsständen inklusive und eine Karte für den öffentlichen Nahverkehr ist im Paket auch enthalten. Zwar habe ich im Preis auch die Übernachtung abgedeckt, aber mit dem Alter steigen die Ansprüche und so haben Michael und ich uns entschieden, in einem Hotel im Zentrum abzusteigen.

Gestern Abend haben wir noch Flug und Hotel gebucht und wiedermal habe ich mich gewundert, dass es so viele widersprüchliche und vor allem verwirrende Buchungsmöglichkeiten gibt.
Bei fluege.de, swoodo.de und kayak.com habe ich Angebote zwischen 200 und 1800 Euro bekommen und schließlich beim Buchen eines Fluges meist die Meldung erhalten “Ihr Flugpreis hat sich verändert. Der Preis ist von 212,55 auf 600,01 Euro gestiegen. Wenn Sie Buchen wollen, klicken Sie >hier<"
Ähm ja. Natürlich. Für den Preis lauf ich eher. Und warum ver-fast-dreifacht sich der Preis innerhalb von sieben Minuten?

Ich habe noch ein bisschen geklickert und nun bezahlen wir den Hin- und Rückflug 350 Euro für zwei Personen, womit ich sehr zufrieden bin. Zumal wir sogar einmal in der Schweiz umsteigen werden :)

Wir werden bereits am Sonntag Nachmittag in Madrid ankommen, damit wir vor dem Start des WJT-Programms am Dienstag auch noch ein bisschen entspannen und was von der Stadt sehen können. Der Rückflug geht auch erst am Montag, also einen Tag nachdem der Abschlussgottesdienst stattgefunden hat. So ist es stressfrei und auch wirklich ein bisschen Urlaub.

Nun mach ich mich mal auf die Suche nach einer spanischen SIM-Karte, denn schließlich möchte ich auch in Spanien meine Lieben auf dem Laufenden halten… und vielleicht den einen oder anderen Geocache suchen :)

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Oslo ist eine Reise wert!

Ich dachte immer, der Norden sei kühl und teuer. Daher ging ich an die Osloreise auch nicht mit großen Erwartungen.
Dass die Stadt und die Menschen mich allerdings SO begeistern würden, hätte ich nicht gedacht!!

Kaum angekommen sind wir in den Telenor-Shop, der nur unweit vom Hotel entfernt war, und haben unsere iPhones mit norwegischen SIM-Karten ausgestattet. Der nette Verkäufer hat auf die Frage, wie teuer denn ein Datentarif sei, zuerst abgewunken… wir sollten doch lieber in eines der zahlreichen Internetcafés gehen, Datentarife seien seeeehr teuer. Aber nach einem Anruf bei seiner Hotline stellte sich heraus: Das Startpaket mit SIM-Karte und 50 Kronen Startguthaben gibts bei Telenor für nur 99 Kronen (= ca. 12 Euro) und der Datentarif für unbegrenztes Surfen kostet pro Tag nur 10 Kronen (was ca. 1,20 entspricht). Daher waren wir die vier Tage in Norwegen quasi always on.

Apropos unweit vom Hotel: in Oslo ist irgendwie alles unweit vom Hotel, egal in welchem man nächtigt. Die Stadt konnten wir zu Fuß locker an einem Tag durchqueren, die ganzen Sehenswürdigkeiten sind so nah beieinander, wenn man nicht länger an einem Ort zum Fotos machen verweilt, legt man sich abends ins Bett und sagt sich ‘so, heut hab ich Oslo’ gesehen.
Natürlich sind wir, wie es sich für einen Touristen gehört, zuerst zum Tourist Office geschlendert und mussten feststellen: die sind gar nicht so schlecht wie ihr Ruf! (also wie der Ruf, den ich immer vom gemeinen Tourist Office gehört hab) Wir haben tolle Tips vom Mann hinterm Tresen bekommen, zuerst auf englisch und als er dann feststellte, dass wir aus Deutschland kommen, dann auch auf deutsch. Das nenn ich mal Service! (aber da der gute Mann auch noch sieben weitere Sprachen konnte, hatten wir ja Auswahl – echt beeindruckend!)

Also haben wir uns am ersten Tag auf den Weg zur Oper gemacht. Also… architektonisch schon… öhm… anders als die klassischen Opernhäuser. Der Herr im Tourist Office hat uns die Oper übrigens mit den Worten empfohlen, dass die Eröffnung ja groß in der Presse gewesen sei, besonders in Deutschland, da Frau Merkel dieses offenherzige Kleid getragen habe – sowas bleibt dann also hängen :)

Am zweiten Tag sind wir mit der Bummelbahn auf 400m Höhe gefahren, wobei man da als Schwabe ja nicht von Höhe sprechen kann. Der Ausblick, den man über Oslo hat ist schon gigantisch!
Blick auf Oslo

…aber eigentlich waren wir ja da, um den Bau der Skisprungschanze in Holmenkollen anzuschauen.
Sprungschanze in Holmenkollen

Da werden mal ne Menge Leute Platz haben.

Und fertig sein soll es bis zur Nordic World Ski Championship.
Banner Holmenkollen

Natürlich haben wir uns auch im Rathaus umgesehen. Die riesige Halle im Erdgeschoss ist alljährlich Veranstaltungsort zur Verleihung des Friedensnobelpreises. Und just beim Durchschreiten dieser Halle fiel mir dann auf, warum man so viel herumreist: um später, wenn man die entsprechende Lokation im Fernsehen sieht, sagen zu können ‘da war ich auch schonmal!’

Leider konnten wir nicht alle Räume im Rathaus besichtigen
Stadtratraum
Aber ich wars nicht!

Eine weitere Sehenswürdigkeit befand sich direkt vor unserem Hotelfenster: die Fountain of Light
Fountain of light

Die Skulptur auf dem St. Olav’s Plass ist Prinzessin Märtha Louise gewidmet, die sich in ihrem Buch auch als Fountain of Light bezeichnet. Dem Spiel der wechselnden Farben zuzusehen kann schon sehr spannend sein.

Zum Abschluss wollte meine andere Hälfte dann noch ins Hardrock Café, vermutlich um irgendwann mal alle Restaurants besucht zu haben und von jedem Laden ein Shirt im Schrank zu wissen, daher ist unser Mitbringsel aus Oslo auch das bezeichnende Shirt.

Was ich am Flughafen übrigens noch erfreut registrierte, hat sich dann aber ganz schnell als Normalität herausgestellt: die sprechen ja alle englisch!
Gut, am Flughafen und Hauptbahnhof, im Hotel und Telekommunikationsladen hab ich das schon vorausgesetzt, aber dass sogar in Restaurants und im kleinen Laden an der Ecke überall fließend englisch gesprochen wird, hat mich dann doch seeehr überrascht. Ein ehemaliger Arbeitskollege eines Mitreisenden, den wir dort getroffen haben, hat mir dann auch erklärt, warum die Norweger unter 60 quasi alle englisch sprechen: die US-Filme und -Serien werden meistens nicht extra auf norwegisch synchronisiert, dass der Untertitel in Landesspreche ist, ist meist das Höchste der Gefühle. Daher haben die meisten Norweger auch einen amerikanischen Akzent.

Ich kann Euch allen also Norwegen nur wärmstens ans Herz legen – nahezu alles, was man an Informationen braucht, findet man auf www.visitoslo.com

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